Dampfgarer BPA frei – Infos und passende Geräte ohne BPA

Wenn der Dampfgarer BPA frei sein soll!

dampfgarer bpa freiEs gibt diverse Dampfgarer, die vollkommen BPA frei sind, zumindest laut Hersteller. Ein sehr gutes Modell ist z.B. der FS 5100 von Braun. Er kann mit einer guten Verarbeitung und feinen Funktionen überzeugen. Etwas günstiger ist der Russel Hobbs 19270-56. Er kann im Dampfgarer Test ebenfalls überzeugen. Wenn Ihr neuer Dampfgarer BPA frei sein soll, sind diese beiden Geräte eine gute Wahl.

BPA –Was ist das?

Die Abkürzung steht für den Begriff Bisphenol A, einer chemischen Verbindung aus der Gruppe der Bisphenole. Der Stoff wird in der Industrie sowohl im Bereich der Lebensmittelverarbeitung als auch in anderen Bereichen verwendet und deckt dabei ein sehr weites Nutzbarkeitsspektrum ab. Unter anderem findet er auch in der Medizin Verwendung, zum Beispiel bei der Wundversorgung. Grundsätzlich dient er als Zusatzstoff für Kunststoffe, Klebe- und Bindemittel und Beschichtungen. Seine Aufgabe ist es, Synthesegrundlage zu sein, aus der Polymere synthetisiert werden können. Er dient gelegentlich auch als Antioxidationsmittel für Weichmacher.

Warum die besondere Aufmerksamkeit?

Der Grund, warum wir sehr akribisch darauf achten, dass die Produkte in unserem Dampfgarer Test BPA frei sind ist der, dass der Stoff das Potenzial hat erhebliche Schäden im menschlichen und tierischen Organismus zu verursachen. Darunter fallen die Fruchtschädigung und bei Männern die Zeugungsunfähigkeit, sowie im Allgemeinen die Verursachung von Herzkrankheiten, Diabetes, Libidoverlust und die Begünstigung von Fettleibigkeit. Außerdem steht der Stoff im Verdacht das Wachstum von Tumoren zu begünstigen und das schmelzrückbildende Krankheitsbild der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation zu verursachen.

Wo liegt die Gefahr bei Dampfgarern?

Dass Dampfgarer BPA frei sind ist wichtig, da die Kunststoffteile (wenn vorhanden) einer größeren Hitze ausgesetzt sind. Diese beträgt zwar meisten nicht mehr als 100°C, reicht aber aus um das Übergehen des Stoffes zu begünstigen. Das Problem lässt sich leider auch nicht mit einem Ausdampfen des Materials beheben, denn BPA ist in dem Kunststoff gebunden und wird dadurch nach und nach frei.  Ohnehin ist der Kontakt von Lebensmitteln mit BPA-haltigen Kunststoffen bedenklich, denn allein die Lagerung bei niedrigen Temperaturen bedeutet schon einen Übergang des Bisphenol A in das Lebensmittel.

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